Erwachsene Minischweine haben in der Regel kaum natürliche Feinde. Bei kleinen Ferkeln sieht das allerdings ganz anders aus. So aufmerksam die Mutter auch ist – die neugierigen Kleinen können schneller in Gefahr geraten, als man denkt.
Raubtiere und andere Tiere
Greifvögel können Ferkel aus der Luft angreifen.
Dazu gehören nicht nur große Arten: Auch Raben und Krähen können für kleine
Schweine gefährlich werden. Deshalb sind ausreichend Verstecke im Auslauf
besonders wichtig. Kleine Hütten, niedrige Unterstände oder dicht bepflanzte
Bereiche bieten Schutz und geben den Ferkeln die Möglichkeit, sich
zurückzuziehen.
Marder und Füchse greifen normalerweise nur
unbeaufsichtigte Jungtiere an. Ähnlich verhält es sich mit Hunden und Katzen –
vorausgesetzt, sie gelangen überhaupt in das Gehege. Ein sicherer Zaun und gut
verschlossene Tore sind daher unverzichtbar.
Allerdings sind Ferkel wahre Ausbrecherkönige.
Schon kleinste Lücken reichen aus, damit sie auf Entdeckungstour gehen können.
Tore ohne ausreichenden Ausbruchsschutz sind besonders problematisch. Auch
Gegenstände, die am Zaun oder an einer Mauer stehen, können schnell als
Kletterhilfe dienen. Ein Baumstamm, ein Spielzeug oder eine Futterschale wird
dann kurzerhand zur Treppe umfunktioniert. Deshalb sollte man den Auslauf
regelmäßig aus der Perspektive eines kleinen, neugierigen Schweins
kontrollieren.
Giftpflanzen im Auslauf
Eine weitere Gefahr sind Giftpflanzen. So hübsch
Narzissen, Krokusse und andere Zierpflanzen auch aussehen – im Schweineauslauf
haben sie nichts zu suchen. Viele Pflanzen, die für Menschen harmlos wirken,
können bei Schweinen zu Vergiftungen führen.
Eine regelmäßige Kontrolle des Geheges schützt
die niedlichen „Steckdosennasen“ davor, unbekannte Pflanzen anzuknabbern. Auch
heruntergefallene Zweige, Gartenabfälle oder andere Dinge, die von außen in den
Auslauf gelangen, sollten entfernt werden.
Verletzungsgefahren
An erster Stelle stehen bei den
Verletzungsgefahren oft Ohrmarken. Ganz gleich, ob Jungtier oder erwachsenes
Schwein: Beim gemeinsamen Spielen können sie herausgerissen werden oder im Zaun
hängen bleiben. Schweine sind neugierig, stecken ihre Nasen und manchmal gleich
den ganzen Kopf überall hinein – und bleiben dann mit den Ohrmarken hängen. Zäune
sollten deshalb regelmäßig auf gefährliche Stellen überprüft werden.
Gefährlich kann auch allerlei Unrat werden.
Malz- oder Schokoladenpapier riecht interessant und wird nicht nur von Ferkeln
gern probiert. Auch Luftballons scheinen auf manche Schweine eine besondere
Anziehungskraft auszuüben. Werden sie gefressen, können sie im Verdauungstrakt
schwere Probleme verursachen. Abfälle gehören deshalb niemals in Reichweite der
Tiere.
Spielzeug wird ebenfalls gründlich mit den
Zähnen auf seine Haltbarkeit geprüft. Für Futtersuchspiele eignen sich robuste
Futterbälle oder einfache Toilettenpapierrollen, die mit etwas Heu oder
geeigneten Leckerbissen gefüllt werden können. Plastiktüten mit Futter sollte
man jedoch nicht unbeaufsichtigt auf Bänken oder Stühlen liegen lassen.
Schweine können, wenn sie wirklich wollen, erstaunlich gut klettern.
Regelmäßige Kontrollen, sichere Zäune und ein
aufgeräumter Auslauf verhindern viele Gefahren und sorgen dafür, dass die
Minischweine ihre Neugier sicher ausleben können.
(Text wurde nach meinen Vorgaben von KI erstellt)

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