2023 wurde nur wenige Kilometer von unserem Landkreis entfernt, zum ersten Mal an der afrikanischen Schweinepest verendete Wildschweine gefunden. Unser aus- und einbruchsicheres Gehege reichte plötzlich nicht mehr aus, obwohl der Zaun schon 1 m hoch war und einen Untergrabschutz besahs. Einziger Nachteil, die Schlafhütten waren nicht winterfest. Noch glaubten wir, dass unsere Minis, täglich den 5 m langen Weg von Stall zum Gehege laufen dürften, aber dem war aber nicht so. Sie durften noch nicht mal im Stall freilaufen, wegen der Ponys, die den gleichen Weg benutzen. Also bauten wir winterfeste Hütten ins Außengehege. Bis zu diesem Zeitpunkt wohnten unsere Minischweine im Winter frei im Stall und nutzten dort eine etwa 20 qm große Schlafbox. Bei Schnee gingen sie nur mal kurz nach draußen, um ein paar Minuten Wintersonne zu genießen.
Dann teilte man uns plötzlich mit,
dass ein Zaun um das Gehege nicht ausreicht, ein weiterer Zaun 1,5m hoch wurde
gefordert. Wir entschieden uns der Einfachheit halber für einen Elektrozaun,
den wir aus optischen Gründen im Gehege aufstellten, leider!
Die Ära der
Minischweine vom Spukberg ging an diesem traurigen Tag zu Ende. Selbst, wenn
schon drei Jahre vergangen sind, vermissen wir die kleinen quirligen
Steckdosennasen noch immer.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen